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Große Pfadfinder werkeln für kleine Pfadfinder

Wolfgang Sterz
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Allgemein, News

Normalerweise tragen Gärten im Herbst und Winter keine Blüten, zur kalten Jahreszeit wächst nichts. Im Park des Montessori Kinderhauses ist das anders. Dort sind Mitte November zwei Weidentipis aus dem Boden geschossen. Möglich gemacht haben das Augsburger Pfadfinder des Stammes „St. Ulrich und Afra“.

„Allzeit bereit“ lautet das berühmte Motto ihrer weltweiten Bewegung und im Montessori Kinderhaus haben drei Pfadfinder bewiesen, dass das mehr als nur zwei Wörter sind. Hanna Rebel, Leiterin der Blauen Gruppe, hatte die Idee für ein Weidentipi im Krippengarten – und zudem beste Verbindungen zu den Augsburger Pfadfindern. Ihr Sohn Markus ist Gruppenleiter beim Stamm St. Ulrich und Afra und war sofort „Montessorikomplize“. Er wollte in seiner Gruppe schon immer mal ein Weidentipi bauen und freute sich auf die Gelegenheit zum Ausprobieren. „Learning by Doing“ hat bei den Pfadfindern schließlich einen hohen Stellenwert.

Zu dritt rückten die Scouts an, bearbeiteten den Boden mit Spitzhacken, sodass sie die daumendicken Weidenäste 15 Zentimeter tief in der Erde versenken konnten. Anschließend beschnitten sie die Weiden mit einer Gartenschere und flochten die Äste an den oberen Enden zusammen. Als sie nach etwa drei Stunden den Montessori-Garten wieder verließen, waren dort sogar zwei Tipis „gewachsen“ – denn das bereits bestehende im Kindergartenbereich hatten die Pfadfinder auch gleich noch repariert.

Wenn alles gut geht, werden die Weidenäste im Frühjahr Wurzeln schlagen, Äste austreiben und den Tipis ein grünes Blätterkleid bescheren, unter dem sich die Jungen und Mädchen der Krippen- und Kindergartengruppen verstecken können. Als Pfad-Finder fürs Leben wissen sie nämlich längst, dass es immer gut ist, einen Unterschlupf in der Natur zu haben.

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